Buddha & Ganesh

Montag, 20. Dezember 2010

Informationen zu den 6 Handdarstellungen des Buddha

Jede Buddhadarstellung veranschaulicht eine Geisteshaltung, Situation oder bedeutende Zeit im Leben von Buddha, die durch bestimmte Körperhaltungen und Handgestiken identifiziert werden kann. Der Buddha wird meistens in einer von vier Haltungen dargestellt – sitzend in der Lotusposition (padmasama), Stehend (manchmal hält er die Hand vor die Brust, um Segen zu verteilen), Gehend oder Liegend (repräsentiert, dass er dabei ist zu sterben uns ins Nirvana einzutreten) – und mit einer der 6 Haupthandgestiken. Manchmal wird die gleiche Gestik mit beiden Händen verrichtet. 

Meditation (dhyanamudra) – Der Buddha sitzt mit verschränkten Beinen (rechtes auf linkes Bein), und hält seine Hände zusammen in seinem Schoß mit nach oben gerichteten Handflächen (rechte auf linker Hand). 

Berührende Erde (bhumisparshamudra) (auch als Sieg über den Dämon Mara bekannt) – Der Buddha sitzt mit verschränkten Beinen (rechts über links). Die linke Hand liegt im Schoß mit der Handfläche nach oben. Die rechte Hand reicht über den rechten Oberschenkel, nahe dem Knie, mit den Fingern zum Boden zeigend und der Handfläche nach innen gerichtet. Währen der Meditation ist der Buddha vielen Verführungen ausgesetzt, besonders der des bösen Dämons Mara, aber der Buddha bleibt standfest. Um seine lobenswerte Vergangenheit Mara zu bezeugen, zeigt der Buddha zur Erde und erweckt Thorani, die schöne Erdgöttin. Sie erscheint aus der Erde und wringt Wasser aus ihrem langen schwarzen Haaren und ertränkt Mara uns seine Dämoonenarmee. Diese Episode erinnert Anhänger daran, dass das Gute über das Böse triumphiert.   

Wohltätigkeit (varadamudra) (Geben oder Erhalten) – Das Bild des Buddha zeigt ihn entweder stehend oder sitzend, mit dem rechten Unterarm ausgestreckt und offener Handfläche, nach Oben zeigend, die Finger zusammen nach Unten zeigend. 

Beruhigung oder Angstlosigkeit (abhayamudra) – Der Buddha wird normalerweise stehend oder gehend dargestellt mir der Gestik des angewinkelten Unterarms, nahe am Körper haltend mit den Handflächen nach Außen richtend, Fingern zusammen nach Oben zeigend.  

Lehrend (vitarkamudra) – Die lehrende Gestik wird auf stehenden, gehenden oder sitzenden Buddhaabbildungen gezeigt, mit dem rechten Unterarm angewinkelt und nahe am Körper mit den Handflächen nach außen zeigend, den Fingern zusammen, außer dem Daumen und Zeigefinger, die zusammen einen Kreis formen. Wenn er steht, hält die linke Hand oft ein Stück Gewand, das der Buddha trägt oder sie befindet sich in der selben Position wie die rechte Hand. Es symbolisiert das Lehren der Botschaft Buddhas.   

Das Gesetzesrad drehend (dharmacakramudra) – Auf diesem Bild ist er entweder sitzend in westlicher Art abgebildet oder stehend. Beide Hände werden vor der Brust gehalten mit den Handflächen einander zugewandt und den Daumen und Zeigefingern zusammen einen Kreis bildend. Dies symbolisiert das Ereignis als der Buddha seine erste Predigt im Wildpark in Sarnath hält und “Das Rad des Gesetztes” in Kraft setzt.  

Einige Buddha Symbole und Merkmale

Ein Zeichen von Exzellenz – Ein Zeichen zwischen den Augenbrauen oder auf der Stirn (urna) ist normalerweise ein runder Punkt. 

Eine Knolle auf der Oberseite des Kopfes (ushnisha) – Ursprünglich war dies der Kopfschutz eines Prinzen, es wurde aber schrittweise zu einem Symbol für seine überragende geistige Macht, Weisheit und sein Wissen. Auf manchen Buddha-Abbildungen werden ausströmende Lichtstrahlen aus der Stirn und der (urna) und der ushnisha gezeigt. 

Verlängerte Ohren – Die verlängerten Ohrlläppchen sollen uns daran erinnern, dass der Buddha einst ein Prinz war, der viel Schmuck getragen hat, unter anedem schwere Ohrringe, die seine Ohrläppchen gedehnt haben. Obwohl er keinen Schmuck mehr trug, seit er sich dem Luxus abgewendet hatte, blieben seine Ohrläppchen verlängert. 

Lotusblumen- Sie wurden oft in Buddha-Abbildungen als Symbol für gute und reine Dinge verwendet. Eine Lotusblume beginnt ihr Leben im Schlamm auf dem Grund eines Tümpels und wächst an die Oberfläche, wo sie dann aufblüht. Deshalb erinnert es Menschen daran, dass genauso die Menschen über ihre Problem hinauswachsen können und Erleuchtung erfahren können. 

Das Gesetzesrad – Dies kann manchmal auf den Fußsohlen und Handflächen des Buddhas dargestellt sein. Es besitzt 8 Speichen, um die Anhänger daran zu erinnern, dass der Buddha den großzügigen Achtfachen Weg beschrieben hatte, der 8 Lebenswege voschlägt. Das rad selbst ist eine Erinnerung an den Kreislauf von Geburt, Tod und Wiedergeburt. 

Die Schnecke Märtyrer – Es gibt eine nachträgliche Legende darüber, dass als der Buddha unter dem Bodhi Baum saß und in seine Meditation vertieft war, er nicht merkte wie extrem heiß es war. Eine Gruppe aus 108 Schnecken sah ihn und realisierte die Wichtigkeit seines Nachdenkens, deshalb kreichten sie auf ihn, um ihn vor der Hitze zu schützen. Dabei starben die Schnecken an Überhitzung und wurden als Märtyrer geehrt, die zum Schutze des Buddhas gestorben sind. In manchen Abbildungen sieht man, dass die Haare des Buddhas lockig sind, um die Schnecken darzustellen und die Menschen an diese Geschichte zu erinnern.

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